4 Monate, 12 Tage nach dem Festival

Das Beste vom Fest: DVD 2004

von

Weihnachten liegt in der Luft: In wenigen Tagen verlässt die brandneue durchgedreht 24 DVD das Presswerk – um pünktlich unter Eurem Bäumchen zu liegen! Das Beste des diesjährigen durchgedreht 24 Festivals kann ab Freitag, den 10. Dezember, bestellt werden.

DVD die 2te – Das Beste des Festivals 2004 jetzt auf DVD

Das „zweite knallorangene Exemplar“ für eure Sammlung könnt ihr für „8,99 € (inkl. Versand)“ bestellen.

Inhaltsangabe

Die Preisverleihung

  • Die 12 Gewinnerfilme einschließlich aller Vor- und Zwischenfilme.

Die besten 24 Filme

  • Light my fire, Tanztee, Doris, Wir waren Helden, Dr. Okular
  • Purpur – das Rote vom Blau, Das Missverständnis, Animé Porn, 05:00
  • Tagtraum, Karate, Miniatur für ein Liebespaar, Golfkrise
  • Ich und die anderen, 9 MG Jean Nikot, Parkett – Reihe M – Sitze 11 bis 13
  • Melone auf Chinesisch, Im Grunde genommen, Wochenschau 372, Badeurlaub
  • durchgedreht?, Tanay, Halber Meta Bockwurst, 40000

Extras

  • Die 24-Stunden-Dokumentation
  • Kinotrailer 2004
1 Monat, 4 Tage nach dem Festival

Mit Schwung aus der Sommerpause

von

Das Organisationsteam von durchgedreht 24 ist gut erholt aus der Sommerpause zurückgekehrt und hat bereits mit neuen Planungen begonnen.

DVD 2004 – die Sammlung wächst!

Auch in diesem Jahr wird es eine DVD mit den besten Filmen und vielen Extras geben. Die Arbeit daran hat bereits begonnen. Als Erscheinungstermin für „durchgedreht 24 2004 – die DVD“ ist Anfang November geplant. Übrigens, die DVD vom ersten Selbstfilmfest 2003 ist weiterhin von dieser Seite aus zu bestellen (siehe Seitenstreifen rechts).

Die zweite Lange Nacht der Kurzen Filme

Zusätzlich wird Mitte November die zweite Lange Nacht der Kurzen Filme mit der Vorführung aller diesjährigen Beiträge stattfinden. Darüber hinaus sollen ausgewählte Filme im Rahmen der 6. Braunschweiger Kulturnacht am 18. September 2004 gezeigt werden.

Über alle Einzelheiten und Termine informieren wir wie immer diese Webseite und der durchgedreht 24 Newsletter.

5 Tage nach dem Festival

Das Wochenende im Rückblick

von

durchgedreht 24 2004 – das 2. Braunschweiger Selbstfilmfest

Für einige Filmemacher hatte das Ereignis schon lange vor dem Startschuss begonnen. Seit dem frühen Mittag konnten sie sich in speziellen Workshops bei professionellen Dozenten Anregungen und Tipps zu den Themen Storytelling, Kamera und Ton holen. Mit dem Startschuss des Festivals um 20 Uhr begann für die meisten der 60 Filmteams ein 24-Stunden-Kreativmarathon. Von Aufregung, Zuversicht oder Schlaflosigkeit gezeichnet erreichten einen Tag später 52 Teams die Abgabestationen. Von Müdigkeit war jedoch auf dem anschließenden Sommerfest der HBK, in unmittelbarer Nähe der Filmabgabe, schon nichts mehr zu spüren. Teilnehmer, Jury und Veranstalter feierten gemeinsam bis spät in die Nacht…

…bis am darauf folgenden Sonntag morgen bei der öffentlichen Vorführung aller 52 Filme bereits um 9 Uhr(!) die ersten bewegten Bilder vor den Augen der Jury und zahlreicher Teilnehmer und Gäste flimmerten. Der Vorführsall füllte sich rasch bis an die Stuhlgrenze und schon lange vor der Mittagspause war bei allen Anwesenden Anerkennung und Begeisterung über die hohe Qualität und Kreativität der diesjährigen Ergebnisse zu spüren. Nach der fast 8-stündigen gemeinsamen Sichtung zog sich die Jury zur schwierigsten Aufgabe des Wochenendes tief in die Hinterzimmer zurück: Die Benennung der Preisträger und die Vergabe der Auszeichnungen.

Bild

Die Organisatoren von durchgedreht 24 danken alle Teilnehmern und Beteiligten für das ereignisreiche und tolle Wochenende. Auch 2005 wird es ein durchgedreht 24 Selbstfilmfest geben und wir freuen uns auf ein Wiedersehen)

Danksagungen – Jury, Team und alle Helfer

Jury: Julian Benedikt (München), Maximilian Leo (Köln), Thomas Riedel (Berlin), Marc Schaumburg (Köln) Doku-Team: Detsky, Mathias Fritsche, Roderik Gross, Holger Isermann, Bernd Jäkel, Björn Stockleben

Moderation der Presiverleihung: Johnny Moped

Workshop-Leitung: Dirk Auth (Kamera), Jirko Krah (Story), Steffen Lepa (Audio)

Sponsoren: BS Vereinigter Kloster- und Studienfond, BS Hochschulbund, CinemaxX Braunschweig, BS|Energy, Adobe Systems Inc. Deutschland, Braunschweiger Verkehrs-AG, Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, Technische Universität Braunschweig, Studierendenschaft der HBK Braunschweig, Porkert Fleischwölfe, TrickWilk Niedersachsen, Sonolox Eventtechnik, Bild- und Tonstudio Gammertingen, Institut für Nachrichtentechnik Braunschweig, IWF Wissen und Medien, Radio Ferner, Referat für Öffentlichkeitsarbeit der HBK.

Besonderer Dank geht an: Chris Graffam und Familie (für die väterliche Unterstützung von Anfang an), Prof. Erich Kruse (für den Schnittraum), Julia und ihren Vater (für Julia), Alex Pidancet (für die Gasflasche), Achim Rosenhagen (fürs Anpacken), Cornelius Wasel (fürs Zupacken), Markus Wasel (für die Vertonung), Carsten Warnk (für das Licht), Jaroslav oul, Heimbs Kaffee (für den Kaffee), Meike Schomaker (für die Pokale), Johanna (für alles was klebt)

durchgedreht 24 wird in diesem Jahr organisiert von: Silvia Bieger, Toni Burkhardt, Roderick Gross, Juliane Hanske, Nils Hörrmann, Holger Isermann, Bernd Jäkel, Maika Jirous, René Kitschmann, Karen Marscholik, Harald Penner, Oliver Pidancet, Kristina Rauschan, Raphael Rosenhagen, Claudia Schacht, Andrea Schramm, Björn Stockleben, Christoph Wäller.

2 Tage nach dem Festival

Ohne Zigarette zum Erfolg – die Gewinnerfilme 2004

von

Das durchgedreht 24 Festival hat am vergangenen Wochenende über 300 Filmemacher nach Braunschweig gelockt – an nur einem Tag sind 52 Kurzfilme entstanden.

Eine Hauswand, davor eine Bushaltestelle, ein Zigarettenautomat – das ist das Set. Eine kleine Geschichte mit viel Detail hat das Rennen gemacht. Sie erzählt von einem jungen Mann, der Feuer aber keine Zigaretten hat. In einiger Entfernung lehnt eine Frau an derselben Hauswand. Die Schachtel, die sie aus ihrer Hosentasche kramt ist leer, der Automat scheint kaputt. Beide drücken sich an der roten Backsteinmauer herum, schüchterne Annäherungsversuche ersticken im Keim. Erst als er in den Bus steigt, spuckt der Automat die lang ersehnte Schachtel aus – leider zu spät, denn mit dem jungen Mann hat sich soeben das Feuerzeug verabschiedet. Der Gewinnerfilm des diesjährigen durchgedreht 24 Festivals erzählt Alltag, wie er überall passiert. „Der Film hat uns als Jury besonders berührt. Er war glaubwürdig und ist dem Motto von durchgedreht 24 voll gerecht worden“, erklärt Jurymitglied Thomas Riedel die Entscheidung. Schneiden ist feige: „Light my Fire“, der Siegerfilm vom Team Augentrost kam ohne einen einzigen Schnitt aus.

Das Programm insgesamt war bunt, reichte vom Horror- bis zum Liebesfilm. Ausgefeilte Technik und Mut zum Wenigen haben sich beim Screening am Sonntag die Hand gegeben. „Ich bin erstaunt, mit wie viel Idee und Witz die meisten Teams an die Filme herangegangen sind“, betont Julian Benedikt, der ebenfalls in der Jury saß.

So wie Christian Weiß, der den Preis für die beste schauspielerische Leistung erhalten hat. Im Film seines Teams „Rio Grande-Bande“ hat er gleich zwei Rollen authentisch besetzt: Den Firmenchef – und seine Sekretärin. Ein sieben Meter hohes Gerüst, oben eine ferngesteuerte Kamera, um 360 Grad drehbar. Viel Aufwand für die glaubhafte Umsetzung eines Traumes. Das Team „Schuhe aus und los“ wurde von der Jury dafür mit einem Schulterklopfer belohnt. Wenn ein Mann mit einer alten Matratze unterm Arm durch die prall gefüllte Innenstadt läuft, muss das erstmal komisch aussehen. Hat man den Film des Teams „Thokoholgoan“ gesehen, weiß man, dass er à la „Neo“ aus dem Film Matrix auf der Suche ist – nach dem eigenen „Ich“.

1 Tag nach dem Festival

Spielregeln 2004: Die Begriffe

von

Im Jahr 2004 änderte sich die Regel bezüglich der einzubindenden Begriffe: Nun gab es 12 Begriffe zur Auswahl, gruppiert in drei Blöcke. Aus jedem Block musste mindestens ein Begriff gewählt und in den Film eingebaut werden – zahlreichen Teams gelang es, alle Begriffe zu verwenden. Dies war jedoch keinesfalls Pflicht!

Orte, Gegenstände, Sätze, Dinge (durchgedreht 24 Einmaleins: 3 aus 12)

Block 1

  • Max-Beckmann-Platz
  • Ruine
  • Passbildautomat
  • Waschsalon

Block 2

  • Schuhspanner
  • Nadelöhr
  • Pflaster
  • Zahnpasta

Block 3

  • 3/4 Takt
  • Abonnement
  • Schatz
  • „Du bist raus“
Noch 4 Tage bis zum Festival

Heiße Phase: Noch mehr Teams und noch mehr Jury

von

Gut eine Woche vor dem Beginn des zweiten Braunschweiger
Selbstfilmfestes ziehen die Veranstalter ein bisher positives Fazit:
Schon Anfang Juli waren die Plätze für die Filmteams restlos ausgebucht
– die Initiatoren reagierten mit einer Erhöhung der Kapazitäten von 50
auf 60 Plätze. „Wir waren überwältigt vom Interesse, bereits wenige
Minuten nach Beginn der Anmeldefrist waren über 30 Plätze vergeben.
Natürlich bestätigt uns der Andrang auch in unserem Konzept – es zeigt
ja, dass es hier in Braunschweig und Umgebung Bedarf für eine solche
Veranstaltung gibt“, betont der 1. Vorsitzende Toni Burkhardt.

Es ist dem studentischen Team auch diesmal wieder gelungen eine
hochkarätige Jury auf die Beine zu stellen. Dieses Jahr mit dabei:
Thomas Riedel, Produzent und Gründer des Filmkombinats Berlin, der
zuletzt mit dem Film „Schultze gets the blues“ in den Kinos war.
Außerdem Julian Benedikt, der als Regisseur, Autor, Produzent und
Musiker vor allem für seinen Dokumentarfilm „Blue Note“ zahlreiche
Auszeichnungen erhalten hat – darunter auch eine Nominierung für den
Grammy. Maximilian Leo – freier Redakteur und Dozent bei AZ-MediaTV und
Marc Schaumburg, der Gründer des Kölner Filmfestivals „Indie-Shorts“
runden die vierköpfige Jury ab.

„Wir sind unheimlich glücklich, dass wir mit Thomas Riedel einen Mann
verpflichten konnten, der vor kurzem einen Deutschen Kinoerfolg feiern
konnte. Insgesamt macht natürlich die Mischung die Stärke der
diesjährigen Jury aus“, sagt Juliane Hanske.
Alle, die dabei sein wollen wenn sich 24 Stunden spontane Kreativität
und Mühe in einem großen Finale entladen, sind herzlich zur großen Gala
am Sonntag, den 25. Juli im CinemaxX eingeladen. Dort werden alle
Gewinnerfilme gezeigt und von der Jury prämiert. Außerdem hat sich hoher
Besuch aus London angekündigt – der Experimentalundergroundfilmer
„Johnny Moped“.

  • Der Vorverkauf für die Galatickets am Sonntag beginnt einen Tag
    vorher, am 24. Juli an den Kassen im CinemaxX.
  • Weitere Informationen zum Festival und dem genauen Ablauf gibt es
    unter www.durchgedreht24.de](http:/www.durchgedreht24.de)).
Noch 29 Tage bis zum Festival

Die durchgedrehte Jury 2004

von

Auch im Jahr 2004 setzt sich die Jury des Festivals wieder aus Filmschaffenden aus verschiedensten Bereichen zusammen: Thomas Riedel (Produzent und Gründer Filmkombinat Dresden), Julian Benedikt (Regisseur, Autor, Produzent und Musiker), Maximilian Leo (Videojournalist AZ Media TV), Videojournalist AZ Media TV (Freier Filmer, Gründer des Festivals „Indie-Shorts“).

Thomas Riedel (Produzent und Gründer Filmkombinat Dresden)

Thomas Riedel studierte zunächst bis 1998 BWL in Dresden. Schon während seines Aufbaustudiums im Bereich Kulturmanagement in Berlin gehörten diverse Filmtätigkeiten zu seinen Interessen. 1999 gründete er das Filmkombinat mit Büros in Dresden und Berlin. Seither ist er als Produzent für außergewöhnliche und anspruchsvolle Spielfilme und Dokumentationen tätig und konnte bereits große Erfolge (zuletzt mit „Schultze gets the blues“) verzeichnen.

Julian Benedikt (Regisseur, Autor, Produzent und Musiker)

Nach einem Basisstudium klassischer Musik machte Julian Benedikt 1992 sein Diplom der „Licence Franco-Allemande“ in Paris, wo er auch als Saxonfonist in der Rockband ‚Les Fleurs du Mal‘ auftrat und diverse Platten veröffentlichte. Über die Musik kam er später zum Film. Seitdem ist er als erfolgreicher Schauspieler, Autor, Regisseur und Produzent tätig. Zu seinen Werken zählen u. a. die Filme „Jazz Seen“ und der Dokumentarfilm „Blue Note„ (‚96/97), der zahlreiche Auszeichnungen erhielt und für den Grammy nominiert wurde. Er lebt und arbeitet in München und Los Angeles.

Maximilian Leo (Videojournalist AZ Media TV)

Maximilian Leo begann seine Laufbahn 2001 als Assistant Manager bei South American Explorers in Lima, Peru. Danach arbeitete er als Freier Mitarbeiter bei der Prinz in Köln und war für Regie, Skript und Produktion des Musicals“Zwischen den Nächten“ verantwortlich. Nach einem Volontariat zum TV-Reporter arbeitete er als Videojournalist bei AZ-Media TV in Köln und fertigte Magazinbeiträge und Reportagen für den Fernsehsender RTL. Seit 2003 studiert er Theater~~, Film~~, Fernsehwissenschaft sowie Japanologie und ist als freier Redakteur und Dozent für Videojournalismus bei AZ-MediaTV tätig.

Marc Schaumburg (Freier Filmer, Gründer des Festivals „Indie-Shorts“)

Marc Schaumburg ist 27 Jahre alt und hat im Australischen Adelaide Regie studiert. Seit seiner Rückkehr hat er sich zu einem Tausendsassa der Kölner Filmszene entwickelt. Zu seinen bisherigen filmischen Arbeiten gehören u. a. mehrere Musikvideos und Kurzfilme. Darüber hinaus gründete er im Oktober 2002 das Kölner Kurzfilmfestival „Indie-Shorts“.

Noch 1 Monat, 7 Tage bis zum Festival

Gruseliger Kinotrailer

von

Mitten im Nirgendwo … einmal im Jahr … für vierundzwanzig Stunden … hast du nur eine Möglichkeit, dem Horror zu entfliehen … durchdrehen!

Horror in orange – made by dgd24

Der Kinotrailer zum kommenden durchgedreht 24 Selbstfilmfest ist seit wenigen Tagen fertiggestellt und wird in Kürze in verschiedenen CinemaxX Kinos in Braunschweig, Hannover und Umgebung zu sehen sein. Übrigens: Den Text spricht kein Geringerer als Joachim Kerzel, die unverwechselbare Synchronstimme von Jack Nicolson, Robert de Niro und vielen anderen – unbedingt reinhören!

Noch 1 Monat, 22 Tage bis zum Festival

Kleine Kamera – Großes Kino

von

Ziel des Festivals ist es, den Nutzen von innovativer Technik für frische Kreativität und spontanes Schaffen auf den Punkt zu bringen. Das Motto lautet: „Filme machen, nicht nur gucken“. Durch moderne Digitalkameras wird jeder zum Regisseur, Darsteller und Kameramann - darin liegt die große Chance für Amateure und Profis, für Künstler und Chaoten.

durchgedreht 24 – in 24 Stunden zum Erfolg

Bei durchgedreht 24 werden an einem einzigen Wochenende über 50 Filme erdacht, gedreht, von einer professionellen Jury gesichtet und während einer großen Preisverleihung im Braunschweiger CinemaxX prämiert. Bereits in den ersten beiden Jahren ist das durchgedreht 24 Selbstfilmfest zu einem großen Erfolg mit Teilnehmern aus ganz Deutschland und darüber hinaus geworden. Bisher haben sich mehr als 500 Filmemacher der Herausforderung gestellt und insgesamt über 100 Filme produziert.

Die Spielregeln für Teilnehmer – mehr als eine Hürde

Natürlich ist durchgedreht 24 mehr als einfach nur Videofilmen. Ein paar kleine Regeln sind einzuhalten, ein paar Aufgaben zu erfüllen. Die Grundregel des durchgedreht 24 Selbstfilmfestes liegt eigentlich schon im Namen:

Nur 24 Stunden

Nur 24 Stunden stehen für die Produktion der Filme des Festivals zur Verfügung. Alle entstehen ausnahmslos direkt am Festivalwochenende. Doch die Zeitbegrenzung ist nicht das Einzige, was durchgedreht 24 ausmacht. Weitere Regeln durchkreuzen die Pläne und Ideen der Filmemacher.

Nur 5 Minuten

Jeder Film darf eine maximale Länge von fünf Minuten nicht überschreiten. Es gilt: Kurz halten, denn in der Kürze liegt die Würze.

Mindestens 3 Begriffe

Bei der Eröffnung des Festivals werden 12 Begriffe bekannt gegeben. Von Orten über Handlungen bis zu Gegenständen kann alles dabei sein. Drei dieser Begriffe müssen in die Filme eingebunden werden. Dies kann beliebig beiläufig oder offensichtlich geschehen.

Kein Schnitt

Schneiden ist feige! Der Einsatz von analogen oder digitalen Schnittgeräten ist ebenso wenig gestattet, wie der Schnitt mittels zweier Kameras. Erlaubt ist nur alles das, was die Kamera von sich aus hergibt. Der Schnitt der Filme erfolgt in der Kamera durch chronologisches Drehen oder den geschickten Einsatz der Spultasten.

Die Spielregeln für Zuschauer – Lass Dich überraschen

Die Aufgaben, die das Regelwerk von durchgedreht 24 stellt, lassen schon vermuten: Dieses Filmfest bringt Filme der besonderen Art hervor. Die Regeln dürfen hierbei nicht als Einschränkung verstanden werden, vielmehr kanalisieren sie den kreativen Prozess unter schwierigen Bedingungen: Es entstehen Ergebnisse, die sich sehen lassen können. Nicht nur bei der Prämierung der Gewinnerfilme gibt es die Möglichkeit die erstaunlichen Werke zu bewundern, auch auf dem Internationalen Filmfest Braunschweig, der von durchgedreht 24 veranstalteten „Langen Nacht der Kurzen Filme“ oder auf den eigens produzierten DVDs gibt es die Chance einen Blick auf die Filme zu werfen.

Wie geht es weiter – Ein Ausblick

Nach dem sehr erfolgreichen Start des Festivals im Jahr 2003, einem großen Interesse und vielen Partnerschaften mit Braunschweiger Institutionen und anderen Kulturveranstaltungen ist durchgedreht 24 entschlossen, zu einem frischen und dauerhaften Bestandteil der überregionalen Kulturlandschaft zu werden. In den kommenden Jahren will sich durchgedreht 24 als feste Anlaufstelle für mutige Filmemacher etablieren und zum Markenzeichen für kreativen Umgang mit Technik werden. Dabei sollen Aktivität, Spontaneität und Kreativität immer im Mittelpunkt stehen. Mit Hilfe seiner Freunde und Partner will durchgedreht 24 wachsen und auch in Zukunft so vielen Filmfreunden wie möglich die Chance zum eigenen Filmabenteuer bieten.

Die Organisatoren – Wer steckt hinter durchgedreht 24?

Durchgedreht 24 ist eine interdisziplinäre Initiative von Studierenden der Technischen Universität und der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Medienwissenschaftler und Designer, Informatiker und Elektrotechniker ziehen hier begeistert an einem Strang. Seit der Geburtsstunde im Januar 2003 haben sich zahlreiche freiwillige Organisatoren und Helfer die Planung und Durchführung des jährlichen Kurzfilmfestivals zur Aufgabe gemacht. Im März 2003 wurde der durchgedreht 24 Kurzfilmfestverein e. V. ins Leben gerufen und somit offizieller Träger aller Aktivitäten rund um das Festival. Die Organisation ist dabei weitestgehend in studentischer Hand – durchgedreht 24 ist jedoch kein universitäres Projekt. Durchgedreht 24 ist unabhängig, nichtkommerziell und nur durch den großen Enthusiasmus aller Beteiligten möglich.

Noch 4 Monate, 13 Tage bis zum Festival

Die zweite Klappe fällt

von

Das durchgedreht 24 Selbstfilmfest geht in die nächste Runde und meldet sich pünktlich zur Festivalsaison 2004 zurück. Ein ganzes Wochenende heißt es dann wieder: „Braunschweig dreht durch.“

„Rabattierer, zum gemütlichen Conni, ich habe mein Tutu vergessen…“. Damit fiel im letzten Jahr der Startschuss für das 1. Braunschweiger Selbstfilmfest. Durchgedreht, das hieß in 24 Stunden mit nur einer Kamera einen Film von 7 Minuten Länge drehen. Dabei 5 Begriffe einbinden und das Ganze ohne Schnitt – denn: „Schneiden ist feige!“ Es entstanden 52 Filme – die besten 20 sind nun zusammen mit viel Bonusmaterial auf DVD erschienen. Die dgd24 DVD 2003 ist ein Stück Kurzfilmkultur „made in Braunschweig“ und kann im Internet unter www.durchgedreht24.de bestellt werden.

Auch 2004 geht es durchgedreht weiter – vom 23. bis 25. Juli 2004 wird das 2. durchgedreht 24 Selbstfilmfest in Braunschweig stattfinden. Im Mittelpunkt steht weiterhin der Grundgedanke „Filme machen, nicht nur gucken“. Dieser Idee treu bleiben, sich aber trotzdem weiter entwickeln, ist das Ziel des Vereins um den ersten Vorsitzenden Toni Burkhard. „Wir wollten alles ein wenig schneller und freier machen. Deshalb werden die Teams nur noch 3 Begriffe einbinden müssen, und das in maximal 5 Minuten Film.“

Bevor in diesem Sommer aber die 2. Klappe fällt wird ein Workshop für die Teilnehmer stattfinden. Unter professioneller Anleitung sollen am 23.07. den Interessierten gestalterische Möglichkeiten, wie Schnitt, Einstellung und Narration näher gebracht werden. „Filmen ist Kreativität und Handwerk. Das eine muss man mitbringen, das andere kann man lernen. Wir wollen unseren Teilnehmern die Möglichkeit bieten im Vorfeld des Festivals Profis auf die Finger zu schauen“, sagt Christoph Wäller, einer der Initiatoren von durchgedreht 24.

Für alle Filmbegeisterten beginnt durchgedreht 2004 mit dem 24. Juni. Dann kann man sich online unter www.durchgedreht24.de für das Festival und den Workshop anmelden. Rund einen Monat später, am 23. Juli, fällt um 20 Uhr der Startschuss auf dem Kohlmarkt in Braunschweig. Den Teams bleiben dann noch genau 24 Stunden bis zur Abgabe des Films am Samstag. Während die fünfköpfige Jury ihre Arbeit aufnimmt, steigt für die Teilnehmer die durchgedreht 24 Party im Rahmen des Sommerfestes der Hochschule für Bildende Künste (HBK).

Drei hoffentlich spannende Tage enden für alle Beteiligten mit der großen Gala am Sonntag. Gäste und Interessierte sind hierzu herzlich eingeladen. Ab 20 Uhr werden im Cinemaxx die Gewinnerfilme gezeigt und Preise im Wert von rund 2500 Euro verliehen. Ausgezeichnet wird in den Kategorien „Bester Film“, „Beste Kamera“, „Beste Spezialeffekte“, „Beste Darstellerische Leistung“, „Bester Ton“ und „Bester Film unter 18“. Als Anerkennung für besonders originelle Ideen oder witzige Umsetzungen werden auch wieder die durchgedreht 24 Schulterklopfer vergeben.