Jury

Der kritische Blick

Es ist eine Sache, in 24 Stunden einen Film zu drehen. Aber alle Filme an nur einem Tag zu sichten und zu bewerten, ist eine ebenso schwierige Aufgabe. Wie immer übernimmt dies für uns eine fachkundige Jury.

Foto von Daniel Krauss

Daniel Krauss

Daniel Krauss ist Regisseur, Schauspieler und Dozent. Aktuell arbeitet er an zwei Fernsehserien.

Bevor Daniel Krauss 1996 an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin sein Regie-Studium aufnahm, veröffentlichte er erste Texte als Autor und studierte an der New York Film Academy. Es entstanden diverse Kurzfilme und Theaterinszenierungen. Parallel zum Studium nahm er an Workshops der European Film Academy teil. 2002 schrieb und drehte er seinen Abschlussfilm Heimatfilm! (WDR). Er unterrichtete 2007 an der Filmhochschule in Kapstadt/Südafrika in den Fächern Schauspiel und Screenwriting und gründete darauf folgend, gemeinsam mit Antoine Monot die Filmproduktionsfirma Zuckerfilm. Er inszenierte und produzierte zwei weitere Spielfilme, Wo es weh tut (2009) und Kaiserschmarrn (2011) und führte Regie bei zwei Staffeln Cindy und die jungen Wilden (2012). Seit dem Ende seiner Ausbildung trat Krauss auch als Schauspieler in Filmen und Serienepisoden auf, darunter in Familienfest (2016), Das schweigende Klassenzimmer (2018) und regelmäßig im Tatort Berlin. Seit 2014 führt Daniel Regie bei der Sendung Kalkofes Mattscheibe und seit 2017 bei Comedy Central: News. Er entwickelte den Film „Wir sind die Rosinksis“ für die Degeto und war hier auch als Creative Procucer mit verantwortlich. Zurzeit entwickelt er, gemeinsam mit Daniel Scotti-Rosin, zwei Comedy-Serien für SAT1. Er war außerdem Herausgeber des Kunst- und Literaturmagazins „Spella erzählt Geschichten“.

Foto von Marie Förster

Marie Förster

Marie Förster ist eine deutsche Schauspielerin. Nach einigen Jahren am Theater arbeitet sie seit 2018 freiberuflich.

Die 1992 in Leipzig geborene Schauspielerin studierte von 2012 bis 2016 an der Theaterakademie Vorpommern. Schon während des letzten Ausbildungsjahres war sie an der Vorpommerschen Landesbühne in mehreren Inszenierungen zu sehen – u.a. als Valerie in „Geschichten aus dem Wienerwald“ (Regie: Swentja Krumscheidt) und Amalia in „Die Räuber“ (Regie: Oliver Trautwein). Von 2016 bis 2018 war sie festes Ensemblemitglied der Burghofbühne Dinslaken, u.a. als Meggie in „Tintenherz“ sowie als la’lia in „meet me“, womit sie 2018 beim WESTWIND-Festival in Köln für den Hauptpreis nominiert war.
Seitdem gastiert sie an verschiedenen deutschen Bühnen.
Seit 2017 konzentriert sie sich auf die Arbeit vor der Kamera und drehte verschiedene Kurzfilme, zuletzt für die Konrad-Wolf-Universität Babelsberg. 2019 beginnen die Dreharbeiten für „Starnet“, eine Science-Fiction-Serie, in der sie eine der Hauptrollen übernehmen wird.

Foto von Steffen C. Jürgens

Steffen C. Jürgens

Steffen C. Jürgens ist Filmemacher, Schauspieler, Drehbuchautor, Sprecher und Satiriker.

Der gebürtige Braunschweiger studierte einst in der Filmklasse der hiesigen Hochschule für Bildende Künste. Simultan spielte er damals am Staatstheater Braunschweig und agierte ebenso an der Experimentierbühne Wolfsburg.
Zum Regisseur wurde er an der Filmakademie Baden-Württemberg ausgebildet, sein Abschlussfilm „Der Ärgermacher“ war ebenso sein Debüt als veröffentlichter Programmkinofilm in Deutschland. Die schwarz-weiße, tragikomische Mediensatire bespielte auch das Universum Filmtheater des geliebten Braunschweig, zu dem er stets ein außergewöhnliches Verhältnis pflegt.
Heute arbeitet er vornehmlich als Filmschauspieler für deutsche Kino- und Fernsehproduktionen. So ist er Teil bekannter Serien wie „Dogs of Berlin“, „Tatort“, Die Sturmflut“ oder auch „Ku‚damm 56“. In dem national wie auch international prämierten Kinofilm „Oh Boy“, der 6 Lolas beim deutschen Filmpreis und später den europäischen DebütFilmpreis gewann, verkörperte Jürgens einen zynischen, ewig beleidigten Theater- und Performance-Regisseur.
Mit der rund vierzigfolgigen Webserie „Der Kulturterrorist“ bei Watchberlin.de, bei der er als Hauptdarsteller und Co-Regisseur fungierte, betrat Jürgens Ende der Nullerjahre Neuland, da diese eine der ersten deutschen Webserien darstellte und gewann mit der Produktion einen Online-Lead Award in Silber.
Weitere Preise erhielt er durch seine Rollen in den Kinofilmen „BitterSüß und „Das Leben des C.Brunner“ und ist als Schauspieler Partizipant preisgekrönter TV- und Kino Produktionen.

Foto von Sulaika Lindemann

Sulaika Lindemann

Sulaika Lindemann ist eine junge in Berlin lebende Schauspielerin mit besonderer Expertise in Kurzfilmen, sowie Erfahrungen in TV- und Kinoproduktionen.

Neben ihrer Ausbildung an der Schule für Schauspiel in ihrer Heimatstadt Hamburg arbeitete sie als
Model und wirkte in kleineren Produktion mit, zum Beispiel als Braut im Musikvideo von Fettes Brot
oder in Werbefilmen. Als Abschlussarbeit drehte der Jahrgang einen Kurzfilm, hier konnte sie das erste
Mal Erfahrungen in der Produktion eines Filmes machen und setzte diese über die Jahre in zwei weiteren
Kurzfilmen („Couchfever“ und „Winterregen“) ein, die sie zusammen mit Freunden schrieb, produzierte
und in denen sie die weibliche Hauptrolle spielte. In Kurzfilmen war sie zuletzt in „Brüder“ (2018, Kida
Khodr Ramadan) und „Still Lives“ (2017, Yaron Dahan) zu sehen. Mit den Kinofilmen „Night Out“
(2016, Stratos Tzitzis) und dem jüngst erschienen „Berlin I Love You“ (2018, Gabriela Tscherniak) hatte
Frau Lindemann bereits ihr Debüt auf der großen Leinwand. Außerdem tritt sie immer wieder in
deutschen TV Serien Produktionen wie „In aller Freundschaft“, „Die Spezialisten“ oder „Betty’s
Diagnose“ auf.